Gartentipps zur Pflege Ihres Garten

Hier finden Sie einige nützliche Tipps zur Pflege Ihrer Stauden, Gehölze, Rasenflächen und vieles mehr.


Rasendüngung

Bedarfsgerecht und ohne Auswaschungsverluste düngen

 

Um Arbeitsgänge zu sparen und genügend Nährstoffe auf die Fläche zu bringen, werden oftmals hohe Mengen schnell ver-fügbarer Dünger ausgebracht. Dabei bevorzugen Pflanzen eine gleichmäßige und kontinuierliche Versorgung mit Nährstoffen.

Was bedeutet bedarfsgerecht düngen? Wann werden die Nährstoffe von der Pflanze benötigt? Und wie kann eine bedarfs-gerechte Düngung aussehen, ohne immer wieder kleine Mengen mineralischen Düngers auszubringen?

Für Wachstum betreiben die Pflanzen Photosynthese. Diese ist temperaturabhängig und laut Reaktionsgeschwindigkeitsgesetz nimmt die Photosyntheserate mit steigender Temperatur zu und erreicht ihr Optimum zwischen 20 und 30°C. Während dieser Wachstumsphase braucht die Pflanze eine ständige Nachlieferung von Nährstoffen, die sie über die Wurzeln aufnehmen kann. Bedarfsgerechte Dünger stellen über einen möglichst langen Zeitraum immer wieder die benötigten Nährstoffe bereit. Dafür eignen sich ideal organische oder organisch-mineralische Dünger, denn hier wird wieder analog zum Pflanzenwachstum die Nährstofffreisetzung durch Wärme und Bodenaktivität beeinflusst.

Diese Form der Düngung ist auch für die Umwelt von Vorteil, denn werden die nach und nach freigesetzten Nährstoffe direkt von der Pflanze verwertet, sinkt die Gefahr der Auswaschung auf ein Minimum.

Moos im Rasen

Mooswachstum hat verschiedene Nachteile für den Rasen. Moos verdrängt die Graspflanzen: je mehr Moos, desto geringer die Rasendichte und das Moos bekommt eine größere Chance, sich weiterzuentwickeln. Moos saugt nicht nur das Regenwasserauf, was zu einem Wassermangel im Rasen führen kann, sondern verringert auch die Durchlässigkeit der obersten Bodenschicht. Es gibt verschiedene Moosarten, die häufig im Rasen auftreten. Durch diesen Artenreichtum ist Mooswachstum unter nahezu allen Umständen möglich. Die wichtigsten Ursachen von Moos im Rasen sind ein falscher Säuregrad, der zu einem schlechten Rasenwachstum führt, eine erstickende Filzschicht und ein 20 schlechtes Verhältnis der unterschiedlichen Bodennährstoffe. Darüber hinaus wächst Moos sehr gut in schattigen Bereichen und kann durch einen zu kurzen Rasenschnitt gefördert werden.

 

Es ist daher wichtig, dem Rasen bereits bei der Rasenanlage die optimalen Wachstumsbedingungen zu bieten, so dass Moos keine Chance hat. Wenn trotzdem Moos im Rasen auftaucht, empfiehltsich ein angepasster Düngeplan.

Regelmäßiges Kalken hält den Säuregrad auf dem richtigen Niveau

 

Ein zu saurer Boden verringert das Rasenwachstum, so dass Moos sich übermäßig entwickeln kann (Moos gedeiht nämlich gut auf sauren Böden). Weil Böden einer natürlichen Versauerung ausgesetzt sind, empfiehlt es sich, regelmäßig mit DCM ECO-KALK Pro zu kalken, um einen optimalen Säuregrad zu behalten und somit das Rasenwachstum zu fördern. Dank seines Säure- Neutralisationsvermögens (50 %) sorgt DCM ECO-KALK Pro für eine schnelle Entsäuerung des Bodens (siehe auch Seite 12). So kann sich der Rasen unter idealen Bedingungen entwickeln und das Moos wird unterdrückt. Das zusätzliche Magnesium (30 % MgCO3) sorgt für eine tiefgrüne Grasfarbe und verringert das Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium (Ca/Mg-Verhältnis)im Boden.

 

Haben Sie Produkte mit Eisen verwendet?

Haben Sie Eisensulfat gegen Moos angewendet? Düngen Sie den Rasen nach dem Vertikutieren mit DCM RASEN PUR. So werden die letzten Moosreste entfernt und das Rasenwachstum wird stimuliert, um wieder einen dichten Rasen zu bekommen. Da nach kann nach dem bereits erwähnten Schema gedüngt werden.